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Regenwasser sammeln im Kleingarten: Tonne, Tank und Regeln

Weiches Wasser, das nichts kostet: Regenwasser ist die beste Gießquelle der Parzelle. So dimensionieren Sie Tonne oder Tank – und bleiben regelkonform.

Laubenglück-Redaktion

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Warum sich das Sammeln doppelt lohnt

Regenwasser ist kalkfrei und zimmerwarm – Tomaten, Beeren und Moorbeetpflanzen lieben es. Und da Leitungswasser in vielen Anlagen über die Wasseruhr abgerechnet wird, spart jede Gießkanne aus der Tonne bares Geld.

Die klassische Tonne am Fallrohr

  • Ein Regensammler (Füllautomat) im Fallrohr der Laube leitet Wasser in die Tonne und stoppt automatisch, wenn sie voll ist – kein Überlaufen an der Hauswand.
  • Deckel ist Pflicht: gegen Mückenlarven, Laub und vor allem als Kindersicherung. Eine offene Regentonne ist die größte Gefahrenquelle der Parzelle.
  • Erhöht aufstellen, dann läuft die Gießkanne bequem am Auslaufhahn voll.

Größer denken: IBC-Container & Co.

Wer viel Dachfläche hat, kommt mit 200 Litern nicht weit – ein Sommergewitter füllt sie in Minuten. 500- bis 1000-Liter-Tanks (etwa gebrauchte IBC-Container) speichern deutlich mehr. Aber: Vorher die Gartenordnung lesen. Viele Vereine machen Vorgaben zu Größe, Standort und Sichtschutz; das dauerhafte Eingraben von Tanks gilt schnell als bauliche Anlage und braucht die Zustimmung des Vorstands.

Pflege übers Jahr

Im Herbst Tonne und Tank restlos entleeren – gefrorenes Wasser sprengt jedes Gefäß. Einmal jährlich ausbürsten, den Regensammler von Laub befreien, und im Frühjahr startet das System von allein wieder.

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