Mähen: die halbe Miete
Nie kürzer als 4 bis 5 cm mähen – kurz geschorener Rasen verbrennt im Sommer und lässt Moos und Unkraut Platz. In Hitzeperioden eine Stufe höher stellen. Und an die Ruhezeiten denken: Der Sonntagmorgen gehört in der Kolonie nicht dem Rasenmäher.
Gießen und Füttern
Lieber selten und durchdringend wässern als täglich ein bisschen – das erzieht die Wurzeln in die Tiefe. Am besten früh morgens. Ein organischer Langzeitdünger im Frühjahr reicht den meisten Liegewiesen völlig; wer mulchmäht, düngt nebenbei mit.
Frühjahrskur nur bei Bedarf
Viel Moos und Filz? Dann im April vertikutieren, kahle Stellen nachsäen und zwei Wochen feucht halten. Kalk hilft übrigens nur, wenn der Boden wirklich sauer ist – ein pH-Bodentest für wenige Euro erspart das Kalken ins Blaue.
Die entspannte Alternative
Ein Kräuter- oder Blumenrasen mit Klee, Gänseblümchen und Thymian bleibt auch im Hochsommer grün, braucht kaum Dünger und summt vor Leben. In der Drittel-Rechnung zählt die Liegewiese ohnehin zur Erholungsfläche – wie perfekt sie aussieht, entscheiden allein Sie. Perfektionismus können Sie getrost dem Beet vorbehalten.