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Kleingarten mit Kindern: Paradies statt Pflichtprogramm

Radieschen ziehen, Regenwürmer zählen, im Planschbecken landen: Für Kinder ist die Parzelle ein Abenteuerspielplatz – wenn man sie machen lässt.

Laubenglück-Redaktion

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Das eigene Beet

Nichts motiviert wie ein eigenes kleines Reich. Ein Quadratmeter reicht – bepflanzt mit Arten, die schnell Erfolg zeigen: Radieschen (nach vier Wochen erntereif), Erdbeeren, Kapuzinerkresse (essbare Blüten!), Zuckererbsen zum Direktnaschen und eine Sonnenblume für den Größenrekord. Krumme Möhren sind dabei kein Misserfolg, sondern ein Lacher.

Aufgaben, die Kinder lieben

  • Gießen – mit eigener kleiner Kanne (und der Erlaubnis, nass zu werden).
  • Ernten und Naschen direkt vom Strauch.
  • Den Kompost „füttern" und nach Regenwürmern durchsuchen.
  • Ein Insektenhotel aus Dosen und Schilfhalmen bauen, Schnecken-Safari in der Dämmerung.

Spielen erlaubt?

Sandkasten und kleines mobiles Planschbecken werden in den meisten Kolonien in der Saison geduldet – die Details stehen in der Gartenordnung. Feste Bauten wie Baumhäuser sind dagegen meist tabu. Fragen Sie einfach den Vorstand; Familien mit Kindern sind in fast jeder Kolonie ausdrücklich willkommen, viele Anlagen haben sogar Gemeinschaftsspielplätze.

Sicherheit – die kurze Liste

  • Regentonne abdecken – der wichtigste Punkt überhaupt.
  • Werkzeug, Dünger und Benzin wegschließen.
  • Giftpflanzen kennen: Eibe, Goldregen, Pfaffenhütchen und Maiglöckchen gehören nicht in Reichweite kleiner Naschkatzen.
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