Standort und Maße
Wählen Sie einen sonnigen Platz auf fester, ebener Fläche. Bewährt haben sich 120 cm Breite – so erreichen Sie die Mitte bequem von beiden Seiten – bei 70 bis 80 cm Höhe. Lassen Sie rundherum mindestens 60 cm Weg frei, damit Schubkarre und Gießkanne durchpassen.
Der Aufbau in Schichten
- Wühlmausgitter: Engmaschiger Draht auf dem Boden schützt die Ernte von unten.
- Grobschnitt (ca. 30 cm): Äste und Zweige sorgen für Drainage und Belüftung.
- Häckselgut und umgedrehte Grassoden (ca. 15 cm): verdichten die Basis.
- Halbreifer Kompost (ca. 15 cm): liefert über Jahre Nährstoffe und Wärme.
- Pflanzerde (ca. 20 cm): hochwertige Gemüseerde als oberste Schicht.
Die erste Bepflanzung
Frisch befüllte Hochbeete sind sehr nährstoffreich. Setzen Sie im ersten Jahr Starkzehrer wie Zucchini, Kohl oder Tomaten, im zweiten Jahr Mittelzehrer wie Salat und Möhren. Weil die Füllung jedes Jahr etwas zusammensackt, füllen Sie im Frühjahr einfach mit Kompost nach.
Übrigens: Ein Hochbeet zählt in den meisten Gartenordnungen zur Anbaufläche und hilft damit sogar bei der Drittel-Regel. Ein kurzer Blick in die Regeln Ihres Vereins schadet trotzdem nicht.