Der richtige Platz
Ideal ist ein halbschattiger Standort auf offenem Boden, damit Regenwürmer und Mikroorganismen einwandern können. Viele Gartenordnungen sehen ohnehin einen Kompostplatz vor – meist mit etwas Abstand zur Nachbarparzelle.
Die Mischung macht's
Kompost braucht Grünes und Braunes: stickstoffreiche Abfälle wie Rasenschnitt und Gemüsereste, gemischt mit kohlenstoffreichem Material wie Laub, Stroh oder gehäckselten Zweigen. Als Faustregel gilt: immer schichten und mischen, nie dicke Lagen aus nur einem Material.
Was nicht hineingehört
- Gekochte Speisereste, Fleisch und Käse – sie locken Ratten an
- Samentragendes Unkraut und kranke Pflanzenteile
- Zitrusschalen in großen Mengen sowie behandeltes Holz
Vom Haufen zum Humus
Nach etwa sechs Monaten wird der Haufen einmal umgesetzt, also durchmischt und neu aufgeschichtet. Nach neun bis zwölf Monaten ist der Kompost reif: dunkel, krümelig und nach Walderde duftend. Gesiebt kommt er im Frühjahr in die Beete – der Kreislauf der Parzelle ist geschlossen.