Der richtige Zeitpunkt
Trockene Tage zwischen 10 und 25 °C im Frühjahr oder Frühherbst sind ideal. Nicht in praller Sonne streichen – die Farbe trocknet zu schnell an und hält schlechter. Das Holz muss durchgetrocknet sein, also nicht direkt nach Regentagen loslegen.
Vorbereitung ist der halbe Anstrich
- Wände abbürsten, Grünbelag mit Wasser und Schmierseife entfernen, trocknen lassen.
- Lose, blätternde Altanstriche abschleifen – neue Farbe hält nur auf festem Untergrund.
- Risse und Schadstellen mit Holzkitt ausbessern, morsche Bretter gleich ersetzen.
- Rohes Nadelholz mit einer Grundierung mit Bläueschutz vorstreichen.
Lasur oder deckende Farbe?
Lasur betont die Holzmaserung, zieht ein und will alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden. Deckende Holzfarbe bildet einen wetterfesten Film, hält sieben bis zehn Jahre und kaschiert altes, fleckiges Holz. In beiden Fällen: zwei dünne Schichten statt einer dicken, Wetterseite und Hirnholz (Brettenden!) besonders gründlich. Manche Kolonien wünschen ein einheitliches Erscheinungsbild – ein kurzer Blick in die Gartenordnung erspart Diskussionen am Zaun.
Was die Laube sonst noch dankt
Dachrinne jährlich reinigen, Dachpappe auf Blasen und Risse prüfen, und den Sockel von Erde und Bewuchs freihalten – dauerhaft feuchtes Spritzwasser ist der schnellste Weg zu faulen Schwellen. Eine gepflegte Laube zahlt sich übrigens doppelt aus: bei jeder Wertermittlung.