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Ratgeber · Beet & Boden

Mischkultur: Diese Beetnachbarn passen zusammen – und diese nicht

Möhren neben Zwiebeln, Tomaten neben Basilikum: Die richtigen Nachbarn schützen sich gegenseitig vor Schädlingen. Die wichtigsten Paare auf einen Blick.

Laubenglück-Redaktion

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Warum Mischkultur funktioniert

Pflanzen beeinflussen sich über Duftstoffe, Wurzelausscheidungen und ihren Nährstoffbedarf gegenseitig. Geschickt kombiniert verwirren sie Schädlinge, beschatten den Boden und nutzen das Beet besser aus als jede Monokultur – ganz ohne Spritzmittel.

Bewährte Traumpaare

  • Möhren + Zwiebeln: Der Klassiker – der Geruch der Zwiebel vertreibt die Möhrenfliege, die Möhre stört die Zwiebelfliege.
  • Tomaten + Basilikum: Wächst gut im Regenschatten der Tomate und soll Weiße Fliege fernhalten.
  • Salat + Radieschen: Schnelle Nachbarn, die das Beet lückenlos nutzen, bevor Starkzehrer Platz brauchen.
  • Buschbohnen + Bohnenkraut: Das Kraut hält die Schwarze Bohnenlaus auf Abstand – und landet später im selben Topf.
  • Kohl + Sellerie: Sellerieduft irritiert den Kohlweißling.
  • Mais + Kürbis + Stangenbohnen: Die „Milpa": Mais als Rankhilfe, Bohnen sammeln Stickstoff, Kürbis mulcht den Boden.

Schlechte Nachbarn

  • Tomaten + Kartoffeln: Beide anfällig für Kraut- und Braunfäule – der Pilz wandert munter hin und her.
  • Zwiebeln + Bohnen: Vertragen sich schlecht, beide bleiben mickrig.
  • Erbsen + Bohnen: Konkurrieren als Hülsenfrüchtler um dieselben Partner im Boden.
  • Kohl nach Kohl: Fruchtfolge beachten – Kreuzblütler frühestens nach drei Jahren wieder aufs selbe Beet (Kohlhernie!).

Faustregel fürs Beet: Stark- und Schwachzehrer mischen, Pflanzenfamilien im Jahresrhythmus wandern lassen – und die Kombination notieren, die bei Ihnen am besten trägt.

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