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Gießen im Urlaub: So übersteht der Kleingarten zwei Wochen ohne Sie

Hochsommer, Hauptsaison, Urlaubszeit – die klassische Kollision. Mit Gießpatenschaft und einfacher Technik ohne Strom bleibt das Beet am Leben.

Laubenglück-Redaktion

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Die beste Lösung wächst nebenan

Die Kolonie-Klassikerin ist die Gießpatenschaft: Die Nachbarparzelle gießt in Ihrer Abwesenheit und darf dafür alles ernten, was reif wird – bei Zucchini und Bohnen ist das sogar nötig, denn regelmäßiges Ernten hält die Pflanzen produktiv. Umgekehrt gilt der Deal im Gegenzug natürlich auch.

Technik ohne Stromanschluss

  • Tonkegel mit Wasserflasche: Für Kübel und Tomaten – der Kegel gibt Wasser ab, sobald die Erde trocknet. Vorher testen, wie lange eine Flasche reicht.
  • Ollas: Unglasierte Tongefäße im Beet eingegraben, randvoll gefüllt – bewässern je nach Größe mehrere Tage.
  • Tropfschlauch an der Regentonne: Mit batteriebetriebenem Bewässerungscomputer eine Runde am frühen Morgen – funktioniert auch ohne Wasserdruck, wenn die Tonne erhöht steht.

Vorbereitung in der Abreisewoche

  • Alle Beete gründlich durchdringend wässern und dick mulchen – Rasenschnitt oder Stroh halbiert die Verdunstung.
  • Töpfe und Kübel gesammelt in den Schatten stellen, am besten in Untersetzer.
  • Rasen vor der Abfahrt nicht kurz mähen – längeres Gras übersteht Trockenheit besser.
  • Reifes und Fastreifes abernten, Verblühtes ausputzen.

Und denken Sie ans Hochbeet: Es trocknet schneller aus als jedes Bodenbeet und gehört ganz oben auf den Zettel für die Gießpatin.

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